Swiss Event 2017 in Studen -Bericht von S. Cavegn
Swiss Event 2017

Endlich. Am 8. Juni 2017 war die individuelle Anreise für den SwissEvent 2017 in Studen bei Biel angesagt.

Im Verlaufe des Nachmittags trafen alle angemeldeten Teilnehmer im Hotel Florida ein und bezogen gemütlich ihre vorreservierten Zimmer. Wie in den vorigen Jahren, wurde ein tolles Hotel ausgewählt, in welchem sich für den SwissEvent super verweilen lies. Zumal ja vor allem die Abendstunden im Hotel verbracht werden und am Tag die Umgebung erkundet wird.
Spätestens zum ersten Abendessen trafen alle im Nebengebäude des Hotels ein, und feierten ein freudiges Wiedersehen bei einem kühlen Bier oder sonstigem Lieblingsgetränk. Durch den angelegten Weiher mit Springbrunnen und den vielen verschiedenen Enten und Flamingos, konnten wir einen sehr gemütlichen Abend zusammen geniessen. Das gute Abendessen liess auch die teils langen Anfahrten vergessen und wir konnten uns in ferienähnliche Stimmung versetzen lassen.

Nachdem alle die erste Nacht in ihrem Zimmer verbracht haben und das erste Frühstück genossen hatten, waren alle gekräftigt für die erste Ausfahrt. Wie jedes Jahr wurden zwei Gruppen gebildet, mit verschiedenen Routen. Es stand einem auch frei, auf eigene Faust loszufahren und die Gegend zu erkunden. Ich schloss mich der Gruppe mit Tourgide Roman an und startete voller Vorfreude in die erste Ausfahrt. Diese brachte uns über viele verschiedene Bergstrasse und „Waldstrassen“ in eine idyllische Kleinstadt, wo wir einen kleinen Kaffeehalt machten. Für die Bestellung der Getränke waren nun auch die Französischkenntnisse gefragt, was meinen grauen Hirnzellen wieder beanspruchte. Weiter ging die Fahrt über diverse Passtrassen und Seitentäler, die unseren Hunger nach Kurven stillten. Der Mittagsimbiss an der frischen Luft liess wieder Zeit und Raum, um die Eindrücke der Fahrt gegenseitig auszutauschen und viele Momente der Freude zu teilen. Bei einem kurzen Abschnitt am Nachmittag fuhren wir im Regen, dieser liess aber sofort wieder nach und ist daher nicht bemerkenswert. Wie meistens die Tage auf dem Motorrad verging die Zeit sehr schnell und wir trafen wieder im Hotel Florida ein.

Nach der langen Fahrt steht bei den meisten zuerst ein kühles Bier auf dem Programm, bevor dann die erfrischende Dusche wartet….. Alle sind wieder gesund und munter im Hotel angekommen und die Plätze für das gemeinsame Abendessen werden eingenommen. So vergeht auch der zweite Abend viel zu schnell.

Am Samstag, dem zweiten Ausfahrtstag fuhren wir als erstes auf den Chasseral und genossen einen Moment die Aussicht, die leider durch das dunstige Wetter nicht so weit reichte. Und trotzdem konnte die drei Seenlandschaft von oben besichtigt werden, bevor die Fahrt weiterging. Über Berg und Tal fuhren wir über diverse Alpen und waren weitestgehend alleine unterwegs, da diese Strassen nicht für den Massentourismus befahrbar waren ;-) Auch das Wetter meinte es mit uns sehr gut, es wurde um einiges heisser als erwartet. Daher waren wir bei den Pausen um kühle Schattenplätze bemüht, die uns auch die Aussicht auf den Doubs gewähren liessen. Nach diversen Bestellversuchen wurden zum Glück noch alle bedient und konnten ihren Durst mit einem kühlen Getränk stillen. Die Heimfahrt über „Stock und Stein“ liess jeden sein Fahrkönnen beweisen und belohnte einem mit genüsslicher Aussicht in Täler mit steilen Schluchten und Felswänden. Die Zeit vergeht wie immer im Fluge und schon stand wieder der letzte gemeinsame Abend des SwissEvent 2017 an. Nachdem das Abendessen von allen genossen wurde, präsentierte uns Bea und Egon ihr Unterhaltungsprogramm. Lotto war angesagt. Es wurden für alle Karten und „Täfeli“ zum Abdecken der Zahlen ausgeteilt sowie die Spielregeln erklärt. Mit Lautsprecher und Mikrophon bewaffnet zog Egon die Zahlen und wir konzentrierten uns voll und ganz auf die eigene Lottokarte. Anfangs wurden Sprüche gemacht, ob wir uns auf einem „Altersausflug“ befinden, doch je länger das Spiel dauerte wurde doch der Ehrgeiz geweckt, das Spiel zu gewinnen.
Die glücklichen Gewinner durften ihr Reisegepäck nun mit einer Pfeffermühle in Zündkerzenform bestücken oder einem feinen Schnaps. So wie ich das mitbekommen habe, überlebte der Schnaps den Abend nicht.

Die Stimmung war wie immer ausgelassen und die letzten gemeinsamen Abendstunden verbrachten wir mit viel herzhaftem Lachen.

Nach einer erholsamen letzten Nacht, reisen einige Teilnehmer schon frühzeitig ab, da ihnen ein langer Heimweg bevorstand. Andere Frühstückten noch gemütlich und genosssen zusammen auf der Terrasse die Morgenstunden, bevor jeder wieder individuell seine Heimreise anrtat.


Wie immer sind die vier Tage im Fluge vergangen und ich freue mich schon auf das nächste Wiedersehen!

S.Cavegn


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